Einsteigen, abfahren und Kultur live erleben: Für die Klassen 6 bis 13 der Rhenanus-Schule stand kürzlich ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm. Der schuleigene Förderverein hatte die traditionelle Fahrt zur beliebten Kasseler Museumsnacht organisiert. Bei strahlend schönem Spätsommerwetter machten sich zwei Busse auf den Weg in die Documenta-Stadt.
In Kleingruppen steuerten die Schülerinnen und Schüler die Grimmwelt, das Hessische Landesmuseum und das Naturkundemuseum im Ottoneum an. Überall warteten interaktive Mitmachaktionen. Auf dem Dach der Grimmwelt wurde in einer Maskenwerkstatt experimentiert, während Nachwuchsforscher im Ottoneum echte, kleine Fossilien freilegten. Im Hessischen Landesmuseum lockte eine Zeitreise samt historischer Fotobox. Zwischen den Stationen blieb bei warmen Temperaturen genügend Zeit für entspannte Pausen.
Spannend wurde es, als die Jugendlichen in den Ausstellungen auf die eigene Heimatgeschichte stießen. Bei der historischen Darstellung der nordhessischen Salzgewinnung und der lokalen Solequellen durfte natürlich auch die Arbeit von Johannes Rhenanus, dem berühmten Salzgrafen und Namensgeber der Schule, nicht fehlen.
Die Kasseler Museumsnacht, die bereits seit 1999 stattfindet, zeigt eindrucksvoll, dass Museen alles andere als trocken sind. Für die Rhenanus-Schule ist die Fahrt zudem ein wertvolles Gemeinschaftserlebnis, das den Zusammenhalt von der sechsten Klasse bis zum Abiturjahrgang stärkt. Ein besonderer Dank der Schulgemeinschaft gilt dem Förderverein unter der Leitung von Frau Mehmel, der diese Fahrt seit Jahren ehrenamtlich möglich macht und den Jugendlichen so die regionale Kultur näherbringt.
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