Rhenanus-Schule
37242 Bad Sooden-Allendorf
Im Huhngraben 2

Streiflichter

Wenn sympathische junge Leute dieser Tage Passanten auf dem Marktplatz ansprechen, wollen sie keine Verkaufsgespräche führen. Aber um Themen wie Handel und Dienstleistungen, Gastronomie und überhaupt das Ambiente der Kernstadt geht es bei den zehnminütigen Interviews durchaus – und um Vieles mehr, was sich mit dem Ziel einer „Vitalen Innenstadt“ verbinden lässt.

„Vielen Altstädten droht der ökonomische Tod“, verkündete kürzlich die Tageszeitung DIE WELT – und war dabei um aufmerksamkeitsheischende Alliterationen nicht verlegen:
„Leerstand unter gotischen Giebeln. Renaissance mit Ramschläden. Die Verödung reicht von den Holländerhäusern im friesischen Friedrichstadt bis zum Fachwerk in Hannoversch Münden. (...) So droht vielen Innenstädten, auch schönen, statt des architektonischen der soziale und ökonomische Tod.“

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„Lehrer brauchen immer Tafeln - zur Not auch, um sich dahinter zu verstecken“, scherzt Michaela Deutschmann-Weise von der Schulleitung der Rhenanus-Schule. Heute aber dient die in der Sporthalle aufgebaute Tafel der Orientierung: Kultusminister Dr. Alexander Lorz ist angereist, um sich unter anderem über die Arbeit des Schulsportzentrums der Rhenanus-Schule zu informieren. Und so wird ihm und vielen weiteren Gästen das volle (Sport)-Programm präsentiert:
Vom Sichtungstraining in der Grundschule über Talentfördergruppen in der Mittelstufe und die Sport-Leistungskurse in der Oberstufe samt angebundener Kurse in Ski-Alpin, Kanu und Rudern – bis hin zur Möglichkeit für Absolventen, ihr Freiwilliges Soziales Jahr am Schulsportzentrum zu verbringen, gefördert u.a. von der VR-Bank.

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„Solche bunten Götter hatten die Römer, echt jetzt?“ Die Rhenanus-Lateiner der Jahrgänge 7 und 8 staunen nicht schlecht, als die Führerin im Xantener „RömerMuseum“ ihnen einige äußerst farbenfrohe Skulpturen zeigt.
Sonst sind antike Statuen doch immer ganz weiß und wirken so vornehm? Die Expertin weiß es besser: „Die ursprünglich bunten Farben sind über die Jahre nur vom Regen abgewaschen. Aber das heutige Weiß der Figuren lässt sie natürlich schon sehr edel wirken.“ Damit macht sie die Schüler/innen auf ein Missverständnis aufmerksam, dem im 18. Jahrhundert womöglich auch schon der Archäologe und Kunsthistoriker J. J. Winckelmann aufgesessen ist: „Stille Einfalt, edle Größe“ waren für ihn die markantesten Merkmale der Antike.

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Viermal Gold, viermal Silber und viermal Bronze: Reiche Ernte für die Absolventen des Cambridge-Kurses „Business English Certificate“ (BEC) an der Rhenanus-Schule:
Alle Teilnehmer/innen aus den 10. Klassen haben diese auf Wirtschaftsenglisch bezogene Prüfung bestanden, die von der britischen Universität Cambridge erstellt und dort zentral ausgewertet wird.
In den Aufgaben geht es um Produktbestellungen und –reklamationen, um den Einsatz von Werbemaßnahmen, die Gestaltung von Messeständen oder Web-Seiten, die Analyse von Diagrammen und nicht zuletzt um Fachtexte über Produktentwicklungen und Geschäftsideen.

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Erntefest-Donnerstag im traditionell geschmückten Allendorf.
Chor und Akkordeon stimmen die Besucher mit „Kein schöner Land in dieser Zeit“ auf die Festtage ein, und inmitten kulinarischer Verlockungen auf dem Marktplatz steht ein gut sortierter Büchertisch mit Kinder- und Jugendliteratur. Aber das Ehepaar, das in den Werken schmökert, sucht nichts für die eigenen Nachwuchs, sondern sichtet das Angebot nach einer geeigneten Bücherspende für die Lernwerkstatt der Rhenanus-Schule. Ein Band aus Margit Auers Reihe „Die Schule der magischen Tiere“ kommt schon mal in die engere Wahl.

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Cello-Lehrerin Ursula von Fragstein bringt den elfjährigen Leon zum Schmunzeln: Der Schüler hat gerade zum ersten Mal ein Cello berührt, aber er wenn er Pizzicato spielt, die Saiten also mit den Fingern zupft, schwingen doch schon ganz passable Töne durch den Klassenraum. Heute findet das Instrumentenkarussell an der Rhenanus-Schule statt.
Die neuen Fünftklässler sollen dafür begeistert werden, ein Musikinstrument zu erlernen. Dazu begeben sie sich im Zwanzig-Minuten-Takt von Klassenzimmer zu Klassenzimmer, wo jeweils ein anderer Experte auf sie wartet und in ihnen die Freude an Klang und Klangkörpern wecken möchte.

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