Rhenanus-Schule   Bad Sooden-Allendorf

Energiewerkstatt für Grundschüler

Die Energiewerkstatt: Schüler als Lehrer
Mai 2018
EnergiewerkstattDie Beschäftigung mit dem Thema „Energie“ hat im Biologie- und Chemiebereich der Rhenanus-Schule Tradition. Schon vor Jahren wurden einige Modelle im Zusammenhang mit der Umweltpreisbewerbung des WMK von Schülern aufgebaut. Diese Modelle sind bis heute in Gebrauch.

Im letzten Jahr fand zum ersten Male eine gemeinsame Aktion des damaligen WPU-Kurses NaWi von E.Funk mit Schülern der 4. Klassen der benachbarten Grundschule „Am Brunnen vor dem Tore“ statt. Ziel der WP-Schüler war es, Versuche zu entwickeln, die den Grundschülern wichtige Prinzipien der Naturwissenschaften (Energie, Energieumwandlung, Auftrieb, Rückstoß etc.) anhand einfacher Versuche nahebringen. Die Versuche sollten von den Viertklässlern unter Anleitung von Zehntklässlern, die als „Lehrer“ fungierten, geplant, aufgebaut und ausgewertet werden. Betreut wurde das Projekt von der Fachlehrerin E.Funk und der Klassenlehrerin E.Hofmann.

Mit den Schulleitungen beider Schulen wurde vereinbart, auch in den folgenden Jahren einen derartigen Aktionstag durchzuführen.

In den letzten Monaten kam der Gedanke auf, diese erfolgreiche Aktion auf die Arbeit mit den bereits vorhandenen Energiemodellen auszudehnen. Vorhaben ähnlicher Art waren uns nicht bekannt. So entschlossen wir uns, dieses Vorhaben auf Basis der vorhandenen Modelle und der positiven Erfahrungen des NaWi-Projekts aus dem vergangenen Jahr anzugehen.

Das vorliegende Projekt hat folgende Entwicklungsstufen durchlaufen:

  • Umarbeitung der bestehenden Modelle, Zuordnung neuer Funktionen. Dadurch wurden alle Modelle zu echten Funktionsmodellen. Vorbilder hierzu fanden wir keine. Alle Modelle sind daher echte Eigenentwicklungen.
  • Entwicklung des Modells zur Erdwärme durch die Arbeitsgruppe von Herrn Miltner; Erweiterung der Gruppe durch WPU-DS-Teilnehmer (DS:Darstellendes Spiel)
  • Einbindung einiger Schüler des DS-Kurses durch ein selbst entwickeltes Theaterstück; auf dieser Basis wurde das Projekt zu einem Vorhaben der gesamten Klassenstufe
  • Entwicklung neuer - auf die Modelle abgestimmter - Arbeitsblätter
  • Methodische Anleitung der Schüler mit dem Ziel, die gewonnenen Kenntnisse auf Grundschulniveau anderen Schülern mitzuteilen und sie auf diese Weise „auf eine Reise durch die Naturwissenschaften“ mitzunehmen.
  • Das Projekt war so konzipiert, dass jeder Schüler seine eigenen Fähigkeiten einbringen und so zum gemeinsamen Gelingen beitragen konnte. Es fand sich der reine Bastler ebenso wieder wie der Elektroniker, der Softwarenutzer, der Künstler, der Chemiker oder der Schauspieler.
  • In den letzten Tagen entwickelte sich auch bei vielen Teilnehmern das Gefühl, an einem Vorhaben teilzunehmen, das auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Jahrgangs fördert, so wie wir es auch damals beim Aufbau des grünen Klassenzimmers in der jetzigen Jahrgangsstufe 12 erlebt haben.
  • Die fertigen Modelle wurden dann dem ersten Kreisbeigeordneten, Herrn Dr. Wallmann und der Umweltberaterin des Werra-Meissner-Kreises, Frau Maxisch, vorgestellt. Auch die Zeitung war zugegen.
  • An drei Terminen im Mai wurden die Klassen der Grundschule von den Zehntklässlern in die verschiedenen Energiearten eingewiesen; sie führten Experimente durch und werteten sie aus. Ansichten und Ideen zu Chancen und Risiken der verschiedenen alternativen Energien wurden miteinander ausgetauscht.

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Projekt ...

Die Meinung der HNA gibt es hier zu lesen.

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