Rhenanus-Schule
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Im Huhngraben 2

Streiflichter

Cambridge Certificate Exam: Business English im Dresscode

Begegnung mit einer anderen Prüfungskultur

Sie ist wahrscheinlich eine der strengsten und am stärksten regulierten Prüfungen, die deutsche Schüler/innen erleben: das „Cambridge English Certificate Exam“.

Während der mehrstündigen schriftlichen Prüfungen hat absolute Ruhe zu herrschen. Abweichungen davon führen zum Ausschluss vom Examen. Selbst das Mitbringen kohlensäurehaltigen Mineralwassers ist verboten, denn das Zischgeräusch beim Öffnen der Flaschen könnte die anderen Kandidaten in ihrer Konzentration beeinträchtigen. Stilles Wasser hingegen ist erlaubt, aber auch nur in durchsichtigen Behältern ohne jede Aufschrift. 

Beschriftungen auf der Kleidung, den Schreibutensilien oder wo auch immer sonst führen ebenfalls zum Ausschluss. No chance for cheating.

Um sicherzustellen, dass die Kandidaten nicht durch Pausenklingeln, Ansagen oder sonstige Geräusche des normalen Schulbetriebs abgelenkt werden, finden die Prüfungen inzwischen grundsätzlich samstags statt - und das zunehmend „fern der Heimat“.

Die Rhenanus-Kandidat/innen des vergangenen Prüfungsdurchgangs absolvierten ihr Examen daher am Pfingstsamstag im Prüfungszentrum der Theodor-Heuss-Schule Baunatal: einen Vormittag lang Leseverstehen, Hörverstehen, Grammatik, Wortschatz sowie themen- und situationsgerechtes Schreiben - alles in berufsbezogenen Zusammenhängen. 

Am Nachmittag folgte obendrein ein mündliches Examen, in dem wiederum situationsgerechtes Agieren in berufsrelevanten Situationen geprüft wurde:  Vorbereitungen von Meetings, Aufnahme von Kundenkontakten, Überlegungen zu Werbemaßnahmen, Bestellungen, aber auch Rückfragen und Reklamationen. 

„Es war toll, dass Frau Ullrich mit uns nach Baunatal gefahren ist und uns den ganzen Tag über zwischen den Prüfungsphasen unterstützt hat“, lobten die Teilnehmer. Überhaupt habe die Kursleiterin sie - fast ein ganzes Schuljahr lang - optimal auf diese Prüfung vorbereitet. 

Das Examen sei tatsächlich ziemlich schwer gewesen, aber es sei „auch gut, wenn man mal so richtig gefordert wird!“

„Vor der Prüfung hat man ziemlich viel Angst“, räumen die Teilnehmer ein, „aber dank des Trainings war die Stimmung bei uns doch viel lässiger als erwartet.“ 

Die Kursleiterin hatte ihre Kandidaten und sich selbst tatsächlich auf jede erdenkliche Situation eingestellt: So hatte sie sicherheitshalber etliche weiße T-Shirts in unterschiedlichen Größen mitgebracht, für den Fall, dass jemand doch den vielfach angesprochenen Dresscode - keine beschriftete Kleidung! - vergessen haben sollte. Die Sorge erwies sich jedoch als unbegründet, jedenfalls, was die Rhenanus-Kandidat/innen betraf. Einige Teilnehmer aus der Region Kassel hingegen waren sehr dankbar dafür, dass da jemand anderes prophylaktisch an alles gedacht hatte!

Ausgewertet wurden sämtliche Prüfungsbögen - wie in jedem Jahr - zentral an der Universität Cambridge. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass ein weltweit einheitlicher Qualitätsstandard eingehalten wird - und das Examen entsprechend aussagekräftig und bei Arbeitgebern anerkannt ist. Während der Sommerferien konnten die Kandidat/innen online Einblick in ihre jeweiligen Ergebnisse nehmen.

Acht Teilnehmer/innen aus Allendorf haben die Examina schließlich bestanden. Dazu mussten sie mehr als 82 Prozent der Aufgaben korrekt bearbeiten.

Auf diesen „Claim to fame“, auf diese Leistung können nun unter anderem Anna Mors, Lukas Köhne und Mika Stöber stolz sein.

Drei weitere Kandidaten erhielten das Zertifikat mit dem Prädikat „Pass with merit“: Sie hatten mindestens 90 Prozent der Aufgaben gelöst:

David Ferderer, Elias Ludwig und Jonas Stöber.

Und den Vogel abgeschossen haben Mara Mehmel und Finn Meyer:

Mehr als 95 Prozent der maximalen Punktzahl verschaffen ihnen das Prädikat „Pass with distinction“ - und neben dieser Auszeichnung gleich auch noch den Abschluss der nächsthöheren Prüfungsstufe B2.

Einig waren sich aber alle Kandidat/innen darin: „Unser Englisch hat sich dank des Kurses enorm verbessert.“

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