Rhenanus-Schule
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Streiflichter

Förderverein auf dem Erntefest

Wie man Crêpes in Bücher verwandelt: Aktionen des Fördervereins der Rhenanus-Schule zum Erntefest

Auf einem Marktplatz Bücher zu verkaufen, dürfte ein sehr zähes Geschäft sein. Hunger aber haben Menschen immer wieder: Da rollt der Rubel.

Mit Menschenkenntnis und Geschäftssinn haben die Mitglieder des Fördervereins der Rhenanus-Schule einen Weg gefunden, wie man den Appetit auf Süßes mit der Förderung der Lesefreude verbinden kann.

Auf ihrem Stand auf dem Marktplatz boten die Aktivist/innen des Vereins den Passanten auch an diesem Erntefest-Donnerstag wieder eine Auswahl von ca. 60 brandneuen Kinder- und Jugendbüchern an. Die Besucher waren gebeten, den Ankauf dieser Werke durch eine Spende von jeweils 5 Euro zu unterstützen, damit die Bücher der Lernwerkstatt der Rhenanus-Schule gestiftet werden können. Die Differenz zum jeweiligen Vollpreis trägt der Förderverein dabei aus seinen eigenen Mitteln. Dazu später mehr.

Ausgesucht hat die sechzig Buchtitel auch in diesem Jahr Rhenanus-Deutschlehrerin Franziska Meister als Leiterin der Lernwerkstatt. Dabei hat sie wiederum auf große Vielfalt geachtet: Annette Mierswas IT-Roman „Instagirl“ und Karl Olsbergs Jugend-Thriller „Boy in a White Room“ etwa spielen in virtuellen Welten, Emma Nordens Internat- und Pferde-Roman „Mila und Adesso“ hingegen erzählt vom „Herzklopfen im Sattel“, und die jungen Detektivinnen – „Die drei !!!“ - ermitteln einen „Betrug beim Casting“, während Joe Craig den Einsatz eines jungen „Agenten zwischen den Fronten“ schildert. Im Buchhändler-Jargon würde man so manches Werk aus dieser Liste sicher als „Unputdownable“ bezeichnen - als ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann.

Kein Wunder, dass die Aktion auf dem Marktplatz äußerst erfolgreich verläuft: Wie Claudia Mehmel vom Förderverein berichtet, konnten nahezu sämtliche Bände aus Frau Meisters Auswahl der Schule gestiftet werden.

Förderverein    EF Foe 3 

Am Freitagabend folgte dann der zweite Streich: Eine länger und länger werdende Schlange vor dem Stand des Fördervereins zeigt, dass die Rechnung auch in diesem Jahr wieder aufgegangen ist: Appetit haben die Leute immer – und auf Crêpes sowieso. Um den Andrang zu bewältigen, packen auch Schülerinnen und Schulleitungs-Mitglieder mit an. „Im vergangenen Jahr hatten wir nur zwei Herdplatten“, erläutert Martina Pfordt-Vaupel. „Das hat einfach nicht gereicht. Deshalb sind wir diesmal mit drei Platten da. Wenn die Nachfrage so weitergeht, kommen wir nächstes Jahr womöglich mit fünf Platten.“

Die Einnahmen aus dem Crêpes-Verkauf und aus vielen anderen Aktionen machen es dem Förderverein möglich, die Arbeit der Schule mit hohen Beträgen und mit immer neuen Ideen zu unterstützen: Die nächste große Aktion übrigens soll der Besuch der Kasseler Museums-Nacht am 07. September sein: Busfahrt und Eintritt werden dann für Schüler/innen kostenlos sein. Glücklich die Schule, die solche Freunde hat.

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